frischer Fisch

Fisch

Beim „Fischfang“ immer der Nase nach.

Frischer Fisch stinkt nicht

Ein weiteres Merkmal für die Frische ist die Farbe. Die Kiemen müssen hellrot bis rot sein und nicht braun oder weiß. Die einzelnen Kiemenblättchen müssen klar und deutlich zu erkennen sein, dürfen weder fleckig noch verschleimt aussehen. Die Schleimhaut muss glänzend, klar und durchsichtig sein, die Augen prall, klar und glänzend. Der Fingerdruck ist ein weiterer Frischeindikator: Bei Druck auf die Haut darf keine Delle im Fleisch bleiben. Trockene Haut ist zudem ein Zeichen dafür, dass der Fisch bereits längere Zeit an der Luft gelegen ist. Die Flossen sollen gut erhalten sein. Beschädigungen sind häufig die Folge längerer Schleppdauer und sehr voller Netze. Verklebte Flossen sind ein Zeichen für unsachgemäße Lagerung.

Fisch macht nach dem Fang eine Totenstarre durch

Dabei entsteht durch den Abbau von Milchzucker Milchsäure. Geschmacklich ist das Fleisch am besten nach der Totenstarre, da sich erst dann die Aromastoffe bilden. Bei Fischen, die auf Eis gelagert sind, ist das am zweiten oder dritten Tag nach dem Fang der Fall. Die Verarbeitung zu Filet an Bord erfolgt jedoch meist noch vor der Totenstarre und den mit ihr verbundenen Reifeprozessen. Das ist auch die Ursache dafür, dass tiefgefrorene Ware im Vergleich zu auf Eis gelagerten Fischen an Geschmack etwas verliert. Garantiert frisch und geschmackvoll ist Frischfisch aus Österreichs Genuss Regionen: Mattigtal Forelle, Kärntna Laxn, Ausseerland Seesaibling, Steirischer Teichland-Karpfen, Waldviertler Karpfen, Ybbstal Forelle, Neusiedlersee Fische.

Lagerungstipps für Fisch

Den Fisch mit kaltem Wasser abwaschen, abtupfen und luftdicht verpackt in den Kühlschrank geben. Das Fischfilet dazu in Folie wickeln und in eine verschließbare Plastikbox geben. Wird der Fisch länger als zwei Tage gelagert, sofort nach dem Einkauf einfrieren! Den Fisch ebenso wie für den Kühlschrank vorbereiten – Folie und Plastikbox schützen vor Gefrierbrand.

Fischgeschäfte

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