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Gewürze

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Salz treibt Blüten

Die Zeiten, da es nur Speise-, Koch- und Tafelsalz gab, sind passé. Statt zu herkömmlichem Salz greift man für besondere Geschmackserlebnisse zu Spezialitäten wie schwarzem Salz oder Fleur de Sel. Je nach Verwendung muss man entscheiden, ob man mit industriell verarbeiteten oder naturbelassenen Salzen würzt, denn beim Raffinierungsprozess gehen Mineralstoffe und Spurenelemente verloren, die dem Salz seinen besonderen Geschmack geben.

Fleur-de-Sel

Ein kleiner Test: Probieren Sie ein wenig handelsübliches Salz und dann – nachdem sich ihre Geschmacksnerven wieder beruhigt haben – legen Sie sich eine Fleur-de-Sel-Blüte auf die Zunge und erleben, wie mild-aromatisches, naturbelassenes Salz schmeckt. Fleur de Sel ist reich an Mineralstoffen sowie wichtigen Spurenelementen und enthält keine Zusatzstoffe. Die Form der Salzkristalle stand Pate für die Bezeichnung. In Salzgärten entsteht es, wenn die Sonne das Meerwasser verdampft und gleichzeitig der Wind die Kristalle formt. Berühmt ist der südbretonische Salzort Guerande für seine Produktion. Das Sel de Guerande ist besonders reich an Mineralstoffen und hat deswegen eine hellgraue Farbe.

Schwarzes Gold

Das schwarze Hawaii-Salz wird aus Meersalz, Aktivkohle, Kurkuma und Taropulver hergestellt. Es ist besonders in der indischen Küche gebräuchlich und Bestandteil der nordindischen Gemüsegewürzmischung Chat Masala. Das Salz ist rosa-gräulich und beliebt wegen seines ungewöhnlichen Raucharomas. Maldonsalz, in England gewonnenes Meersalz, ist so zart in der Konsistenz, dass man es mit den Fingern zerkrümeln kann. Vorsicht: Es ist das Chili unter den Salzen, also sparsam verwenden. Fleur de Sel passt wegen seines Meergeschmacks gut zu Fisch.

Tipp: Streuen Sie die Salzblüten über das bereits fertige Gericht. So kann es beim Essen sein besonderes Aroma entfalten.

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