Gewürze

Gewürze

Gewürze, Muskat und Pfeffer

Gewürze sind kostbar, sie fordern Fingerspitzengefühl, belohnen aber mit wahren Geschmackserlebnissen.

„Nie weniger als 3, nie mehr als 7 und: Salz ist kein Gewürz, sondern ein Mineral!“ So lauten die goldenen Regeln des Würzens. Beim Würzen erkennt man die wahren Kochkünstler. Jede Gewürzkombination ist eine Besonderheit, gibt dem Gericht den individuellen Charakter. Und wenn es um Schärfe geht, ist besonders viel Fingerspitzengefühl gefragt, um den Eigengeschmack des Gerichts nicht zu erschlagen. Auch wenn ihr Anteil an der täglichen Nahrung sehr gering ist, sind Gewürze kulinarisch von höchster Bedeutung!

Muskat und Pfeffer

Seit jeher sind sie nicht nur Genuss-, sondern auch Heilmittel. Gewürze waren äußerst kostbar, Pfeffer und Muskat wurden im Mittelalter als Zahlungsmittel verwendet. Im alten Rom konnte man sich für Pfeffer die Bürgerrechte kaufen. Heute genießen wir den Luxus, alle Gewürze der Welt zur Verfügung zu haben. Gewürze sind Stoffe, die der Geschmacksverbesserung von Speisen dienen oder die Bekömmlichkeit verbessern. Nach dieser Definition ist Salz ebenfalls ein Gewürz, allerdings würden auch frische Kräuter darunter fallen. Die pflanzlichen Gewürze werden meist zerstoßen, gerebelt oder gemahlen verwendet, sofern sie nicht als Essenz oder Extrakt vorliegen.

Für die Würze des Lebens sorgen Gewürze übrigens nicht nur in kulinarischer Hinsicht. Kein Lebensmittel hat den Lauf der Menschheitsgeschichte so geprägt, keinen anderen Zutaten werden so viele heilende Kräfte zugewiesen wie eben den Gewürzen.

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