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Kartoffeln

Obst und Gemüse

Über alte Obst und Gemüsesorten, mehlige Mühlviertler und Schafnasen.

und Äpfeln...

In Europa werden Äpfel seit über 2000 Jahren kultiviert. Den großen Aufschwung erlebte Ihr Anbau als Tafelobst aber erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Damals zählte man in der Steiermark um die 1300 Sorten. Diese enorme Vielfalt ist in den vergangenen Jahrzehnten jedoch wegen der Konzentration auf nur wenige Sorten stark zurückgegangen: Statt alter heimischer Äpfel gab es überwiegend Granny Smith, McIntosh und Idared zu kaufen. Viele alten Sorten wie Boskop, Schafnase, Grafensteiner, Marschanzka ... haben jetzt wieder ihren Weg in den konventionellen Handel gefunden, denn ihr Geschmack ist ganz besonders. Im Gegensatz zu den neuen, hochgezüchteten Sorten sind die alten relativ pflegeleicht. Sie haben großteils mehr Säure, sind pilzfester, und es lassen sich daraus auch wunderbar Moste und Säfte machen. 

  • Schafnase: Die Steirische Schafnase verdient ihren Namen durch die walzenförmige, hochgebaut-konische Frucht. Sie ist meist gelb-orange gefärbt und rot geflammt. Das Fleisch ist mittelhart, sehr saftig, bald mürbe und säuerlich-süß im Geschmack. Die Schafnase ist sowohl als Tafelapfel als auch als Haushaltsapfel geeignet.
  • Maschanzka: Die erste Beschreibung dieser Apfelsorte findet sich 1877 als Steirischer Wintermaschanzka und als Steirischer Winterborsdorfer. Der Steirische Maschanzka wurde außerhalb der Steiermark und Kärnten niemals großflächig kultiviert und gilt als besonders vitaminreich.
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