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Kräuter

Kräuter

Grüner Zauber, kulinarisches Elixier

Frische Kräuter betören den Gaumen, kitzeln die Nase, tun einfach gut.

Kräuter haltbar machen

Wenn Sie Kräuter selbst haltbar machen wollen, versuchen Sie es einmal mit Einlegen in Öl, Essig oder Salz. Dafür werden die frischen Kräuter fein geschnitten oder püriert, fest in weithalsige Flaschen oder Einmachgläser gefüllt und mit klarem Essig oder feinem Öl übergossen – die Kräuter sollten daumenbreit bedeckt sein. Beim Öl sollten Sie darauf achten, eine Sorte zu verwenden, die nicht so schnell „ranzig“ schmeckt. Ein gutes Olivenöl beispielsweise bietet sich an. Das Öl nimmt den Geschmack der Kräuter an, und man kann es ebenso wie die Kräuter selbst zum Würzen verwenden.

Taufrische Kräuter erhalten ihre Aromen, Inhaltsstoffe und Farbe besonders gut, wenn man sie einfriert. Kräuter kurz waschen, trocken schleudern, zum Trocknen auf Küchenpapier auslegen, und dann in die gewünschte Form bringen, also zerpflücken, fein schneiden oder im Mixer pürieren. Einfrieren kann man die Kräuter dann entweder einzeln oder gemischt. Sie können aber auch Kräuter- Eiswürfel machen. Die Verwendung tiefgefrorener Kräuter ist einfach, sie müssen nicht auftauen und können direkt den Speisen zugegeben werden. Der Vorrat sollte – wie auch bei eingelegten Kräutern – nur saisonweise angelegt werden.

Trocknen ist zur Haltbarmachung von Kräutern sehr beliebt. Das Problem ist allerdings, dass nicht alle Kräuter gleich gut geeignet sind, weil einige ihr Aroma dabei fast vollständig verlieren. Zum Selbsttrocknen zu empfehlen sind u.a. Basilikum, Beifuß, Bohnenkraut, Dill, Lavendel, Salbei und Majoran. Am einfachsten ist es, zum Trocknen die natürliche Sonnenwärme zu nutzen. Legen Sie die Kräuter aber nicht direkt in die Sonne, denn das helle Licht entzieht den Blättern die ätherischen Öle und bleicht die Blätter aus. Der Vorgang dauert etwa drei Wochen – solange bis die Kräuter „rascheltrocken“ sind. Das Aroma getrockneter Kräuter lässt sich auch ganz leicht wieder aktivieren: Je nach Bedarf in Wein oder Wasser quellen lassen oder ganz kurz sparsam mit Wasser besprühen und in die Mikrowelle geben.

Aber Achtung: Zu dick gebündelte Sträuße trocknen schlecht und können faulen. Schneller geht’s, indem man die Kräuter im Ofen bei etwa 35 Grad mit leicht geöffneter Tür trocknet. Dazu einfach einen Kochlöffel in die Ofenklappe klemmen. Der entstehende Wasserdampf kann so entweichen.

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