Eine gute Crème brûlée lebt von dem leisen Knacken, wenn der Löffel die hauchdünne Karamellschicht durchbricht und auf eine seidige Creme trifft. Der Klassiker aus Eigelb, Schlagobers und Zucker ist für sich schon ein kleines Dessertversprechen - richtig spannend wird er aber erst durch die passende Aromatik.
Crème brûlée (französisch für „gebrannte Creme“) ist eine Süßspeise aus Eigelb, Schlagobers und Zucker. Das klingt zugegeben nicht wirklich aufregend und deshalb wird mit Vanille, Zimt, Orangenschale, Rosmarin oder auch Holunderblüten aromatisiert. Milch-Schlagobers mit Zucker und Holunderblüten kurz aufkochen und auskühlen lassen. Man kann natürlich auch Sirup nehmen, das vereinfacht das Rezept und man muss keinen Holunderstrauch plündern.
Crème brûlée mit Holunderblüten und Erdbeeren
Zutaten für 4 Portionen:
1 Vanilleschote
200 ml Milch
500 ml Schlagobers
Holunderblüten oder Sirup
4 Eigelb
110 g weißer Zucker
50 g brauner Zucker
Erdbeeren
Zubereitung
Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark mit dem Messerrücken herauskratzen.
Milch, Schlagobers, Kristallzucker, Vanille und Holunder aufkochen und etwas überkühlen lassen. Abseihen. Obers-Milch Mischung mit Eiern über Wasserdampf erhitzen bis die Masse cremig wird.
Masse ca. zwei bis drei cm tief in hitzebeständige Schalen füllen, ins temperierte Wasserbad stellen, im vorgeheizten Backrohr (ohne Umluft) ca. 40 Minuten bei 120 °C pochieren. Anschließend abkühlen lassen.
Creme gleichmäßig mit Zucker bestreuen und mit einem Gasbrenner/Flambierbrenner karamellisieren. Erdbeeren klein schneiden und in Holunderblütensirup marinieren.
Unser Tipp: Crème brûlée ist auch das perfekte Dessert für den Grill.